E-Faltrad fürs Wohnmobil: Radgröße & Reichweite 2026

Kaufberatung für Camping & Vanlife

E-Faltrad fürs Wohnmobil: Welche Radgröße und Reichweite sind sinnvoll?

Aktuelles XVELO-Angebot

Das OneSport OT16-2 kostet regulär 619 €. Mit dem Code OS16 zahlst du 609 €.

OS16 anwenden und 609 € prüfen →

Der Code wird automatisch angewendet. Prüfe den Endpreis im Warenkorb.

Ein Faltrahmen spart Platz, aber nicht automatisch Gewicht. Beim Wohnmobil entscheiden deshalb drei Werte zusammen: Faltmaß, tatsächliches Transportgewicht und Akkukapazität. Am OneSport OT16-2 zeigen wir, warum 20 Zoll und 816 Wh gut zu Ausflügen passen können—und weshalb 29,7 kg vor dem Kauf ehrlich eingeplant werden müssen.

Aktualisiert: Ca. 14 Minuten Lesezeit Kategorie: E-Faltrad & Wohnmobil
Sinnvolle Radgröße 20 Zoll als ausgewogener Camping-Kompromiss
OT16-2 Akkukapazität 48 V × 17 Ah = 816 Wh
Entscheidender Haken 29,7 kg netto sind nicht leicht zu heben
Reichweitenplanung Route mit Reserve statt mit 120 km Garantie planen

Die kurze Antwort: 20 Zoll und 600–800 Wh passen zu vielen Wohnmobil-Reisen

Für die meisten Camper ist ein E-Faltrad mit 20-Zoll-Laufrädern der vernünftigste Mittelweg: kompakter als ein 24- oder 26-Zoll-Rad, auf längeren Ausflügen meist ruhiger und komfortabler als ein sehr kleines 16-Zoll-Modell. Eine Akkukapazität zwischen etwa 600 und 800 Wh bietet ausreichend Reserve für typische Tagestouren, ohne dass du jeden Prospektkilometer ausreizen musst.

Das OneSport OT16-2 trifft diese Kombination mit 20 × 3,0-Zoll-Reifen und 816 Wh. Es ist aber kein Leichtgewicht: OneSport nennt 29,7 kg netto ohne Zubehör und 36,5 kg komplett mit Zubehör. Für eine ebenerdige Heckgarage oder eine niedrige Laderampe kann das funktionieren; für häufiges Hochheben auf einen hoch montierten Heckträger oder über Stufen ist es deutlich weniger bequem.

Der 60-Sekunden-Wohnmobil-Check: Vier Fragen vor dem Kauf

Der Begriff „faltbar“ beantwortet nur die Platzfrage teilweise. Für eine belastbare Kaufentscheidung brauchst du vier Antworten—idealerweise mit Maßband, Waage und den Unterlagen deines Fahrzeugs.

  1. Wo fährt das Rad mit? In der Heckgarage, im Innenraum oder außen auf einem Träger?
  2. Wie viel Last ist noch frei? Prüfe zulässige Gesamtmasse, Vorder- und Hinterachslast sowie die Traglast von Garage oder Träger.
  3. Wie hoch musst du heben? 29,7 kg auf Bodenhöhe zu rollen ist etwas anderes, als dieselbe Masse auf Brusthöhe anzuheben.
  4. Wie weit fährst du wirklich? Miss typische Rundtouren ab Campingplatz und addiere mindestens 20 Prozent Reserve.
Einfacher Praxistest

Markiere das geplante Stellmaß mit Klebeband in der Heckgarage. Prüfe nicht nur Länge und Breite, sondern auch Lenker-, Sattel- und Pedalposition sowie den Platz zum Verzurren. Da auf den aktuell erreichbaren Produktseiten kein belastbares Faltmaß veröffentlicht ist, sollte XVELO dieses Maß vor der Bestellung schriftlich bestätigen.

Welche Radgröße ist fürs Wohnmobil sinnvoll: 16, 20 oder 24/26 Zoll?

Je kleiner das Laufrad, desto kompakter kann ein Faltrad konstruiert werden. Daraus folgt aber nicht automatisch, dass das gesamte E-Bike leicht oder im gefalteten Zustand winzig ist. Rahmenform, Reifenbreite, Akku, Gepäckträger und Lenker bestimmen das Packmaß ebenfalls.

Radgröße Stärke im Wohnmobil Typischer Nachteil Passt besonders zu
16 Zoll Sehr kompaktes Packmaß möglich; gut für kleine Staufächer und häufige Bahnverbindungen Auf schlechtem Asphalt und Schotter meist nervöser; Komfort hängt stark von Reifen und Geometrie ab Kurzen Stadtwegen, sehr knappem Stauraum, häufigem Tragen
20 Zoll Guter Kompromiss aus Faltbarkeit, Fahrstabilität und Tourentauglichkeit Mit breiten Reifen und großem Akku kann das Rad trotz 20 Zoll schwer und gefaltet voluminös sein Campingplatz-Ausflügen, Einkauf, gemischtem Untergrund und mittleren Tagestouren
24/26 Zoll Ruhigeres Überrollen von Unebenheiten; Fahrgefühl näher am klassischen Trekkingrad Größeres Packmaß; in kleinen Heckgaragen oft unpraktisch Längeren Touren, großer Heckgarage und seltenem Falten

Die Tabelle beschreibt typische Konstruktionsunterschiede, keine Garantie für jedes Modell. Entscheidend bleiben das veröffentlichte Faltmaß und ein realer Stellversuch.

Warum 20 × 3,0 Zoll beim OneSport OT16-2 interessant sind

Die 20-Zoll-Laufräder halten das Rad kürzer als ein klassisches Trekking-E-Bike. Die 3,0 Zoll breiten Reifen vergrößern gleichzeitig Luftvolumen und Aufstandsfläche. Auf rauen Campingplatzzufahrten, Kopfsteinpflaster und festen Schotterwegen kann das mehr Ruhe und Komfort vermitteln als ein schmales 20-Zoll-Setup. Die 40-mm-Federgabel unterstützt diesen Komfortansatz.

Der Preis dafür ist zusätzlicher Rollwiderstand, mehr Gewicht und mehr Breite. Für die Reichweite bedeutet das: Ein breiter Reifen ist nicht automatisch ineffizient, aber zu niedriger Luftdruck kostet Energie. Für den Transport bedeutet es: Nicht jede Standardschiene eines Fahrradträgers nimmt 3,0-Zoll-Reifen sicher auf. Prüfe Reifenaufnahme, Radschalen, Haltearme und Freigabe des Trägerherstellers—nicht nur dessen Gesamttraglast.

20 Zoll

Reduziert den Platzbedarf gegenüber großen Tourenrädern und bleibt für Tagesausflüge erwachsen genug.

3,0 Zoll Reifenbreite

Mehr Volumen und Stabilitätsgefühl, aber Trägerschiene und Luftdruck müssen passen.

Stahlrahmen

Robust ausgelegt, trägt aber zum hohen Gesamtgewicht des OT16-2 bei.

Faltmechanismus

Hilft beim Verstauen; er ersetzt weder eine Gewichtsprüfung noch eine sichere Fixierung während der Fahrt.

Die ehrliche Gewichtsfrage: 29,7 kg sind transportabel, aber nicht leicht

OneSport unterscheidet zwischen 29,7 kg Nettogewicht ohne Zubehör und 36,5 kg komplett mit Zubehör. Genau diese Unterscheidung ist für Camper wichtig. Ein Gepäckträger, Taschen, Schloss, Korb und weitere Anbauteile verschwinden nicht aus der Zuladungsrechnung, nur weil im Produktnamen „Faltrad“ steht.

Transport-Szenario Rechnerisches Gewicht Was zusätzlich zählt
Ein OT16-2 netto 29,7 kg Akku, Zubehörumfang und tatsächliche Lieferkonfiguration vor Ort nachwiegen
Zwei OT16-2 netto 59,4 kg Bereits ohne Träger, Taschen, Schlösser oder zusätzliches Campinggepäck
Ein OT16-2 komplett 36,5 kg laut OneSport Kann viele einzelne Radschienen- oder Trägerlimits überschreiten
Zwei OT16-2 komplett 73,0 kg laut OneSport Plus Eigengewicht des Trägers; Gesamt- und Hinterachslast separat prüfen

promobil weist darauf hin, dass schon zwei Personen, ein gefüllter Frischwassertank sowie zwei E-Bikes mit Träger einen typischen 3,5-Tonner an seine Gewichtsgrenze bringen können. Entscheidend ist außerdem nicht nur die zulässige Gesamtmasse: Eine schwere Ladung weit hinter der Hinterachse erzeugt Hebelwirkung und kann die Hinterachslast überschreiten, obwohl die Gesamtwaage zunächst noch unauffällig wirkt.

Unsere Empfehlung

Wiege das reisefertig beladene Wohnmobil achsweise. Rechne anschließend Rad, tatsächlich montiertes Zubehör und Träger hinzu. Bei knapper Reserve ist ein leichteres E-Faltrad meist die bessere Entscheidung—auch wenn das OT16-2 mehr Akku und Reifenkomfort bietet.

Heckgarage, Innenraum oder Fahrradträger: Wo fährt das E-Faltrad sicher mit?

1. In der Heckgarage

Die Heckgarage schützt vor Regen, Schmutz und neugierigen Blicken. Beim OT16-2 ist sie meist die komfortabelste Lösung, wenn eine niedrige Ladekante oder Rampe vorhanden ist. Prüfe aber Tragfähigkeit des Garagenbodens, freie Hinterachslast, Befestigungspunkte und verbleibenden Fluchtweg. Das Rad muss formschlüssig stehen und mit geeigneten Gurten gegen Kippen und Rutschen gesichert sein.

2. Im Innenraum eines Campingbusses

Der gefaltete Rahmen kann Platz sparen, doch ein ungesichertes 29,7-kg-Rad wird bei einer Vollbremsung zur Gefahr. Es gehört nicht lose in den Gang. Nutze belastbare Zurrpunkte, schütze Display und Schaltwerk und achte darauf, dass weder Tür noch Sicherheitsausrüstung blockiert werden.

3. Auf einem Heck- oder Kupplungsträger

Hier müssen mehrere Grenzen gleichzeitig passen: Gesamttraglast des Trägers, zulässige Last pro Schiene, Reifenbreite, Radstand, Haltearm, Stützlast beziehungsweise die Freigabe des Wohnmobil-Hecksystems. ADAC empfiehlt bei schweren E-Bikes, den herausnehmbaren Akku während des Transports abzunehmen und geschützt im Fahrzeug zu lagern. Taschen und Körbe sollten ebenfalls demontiert werden; eine komplette Schutzhülle kann sich im Fahrtwind wie ein Bremsfallschirm verhalten.

Bei einer hohen Ladekante lohnt sich ein Träger mit Rampe oder Lift. promobil beschreibt das Aufladen von 20–30 kg schweren E-Bikes selbst ohne Akku als Kraft- und Balanceakt. Beim OT16-2 liegt das veröffentlichte Nettogewicht bereits am oberen Rand dieses Bereichs.

Wie weit fährt das OneSport OT16-2 wirklich?

XVELO und OneSport nennen für den 48-V-/17-Ah-Akku eine maximale Reichweite von bis zu 120 km. Multipliziert man Spannung und Kapazität, ergibt sich ein Energieinhalt von 816 Wh. Das ist die bessere Basis für eine Tourenplanung als eine einzelne Kilometerzahl.

Vereinfachte Reichweitenformel 816 Wh ÷ Verbrauch in Wh/km = Reichweite
Rechenannahme Verbrauch Rechnerische Reichweite Typische Bedingungen
Sehr sparsam 7 Wh/km ca. 117 km Flach, wenig Unterstützung, gleichmäßiges Tempo, günstiges Wetter
Ruhige Tour 10 Wh/km ca. 82 km Überwiegend Asphalt, aktive Mitarbeit, moderates Gesamtgewicht
Gemischte Campingtour 13 Wh/km ca. 63 km Asphalt und feste Wege, Stop-and-go, Gepäck, wechselnde Unterstützung
Anspruchsvoll 16 Wh/km ca. 51 km Hügel, Gegenwind, weicher Untergrund, höheres Gewicht oder starke Unterstützung

Diese Werte sind mathematische Szenarien, keine OT16-2-Messfahrt. Sie ignorieren unter anderem nicht nutzbare Akkureserve, Alterung und Umwandlungsverluste und dürfen deshalb nicht als Garantie verstanden werden.

Kalkhoff nennt als zentrale Reichweitenfaktoren Akkukapazität, Unterstützungsstufe, Gesamtgewicht, Temperatur, Reifendruck, Untergrund sowie häufiges Anfahren und Bremsen. Beim OT16-2 kommen das hohe Eigengewicht und die 3,0-Zoll-Reifen hinzu. Darum ist für eine unbekannte Urlaubsroute eine konservative Planung sinnvoll: Rechne zunächst eher mit 50 bis 80 km und lerne den Verbrauch auf deinen eigenen Strecken kennen, bevor du größere Reserven einplanst.

Welche Reichweite brauchst du am Campingplatz wirklich?

Viele Käufer wählen den größten Akku, obwohl ihre typische Runde viel kürzer ist. Für die richtige Entscheidung hilft ein Blick auf den tatsächlichen Tagesablauf.

Typischer Urlaubstag Strecke Sinnvolle Planung OT16-2 Einordnung
Campingplatz, Einkauf, Ortskern 10–25 km 40–50 km sichere Planungsreichweite reichen meist komfortabel 816 Wh bieten viel Reserve; tägliches Vollladen ist oft unnötig
Ausflug mit Einkehr 30–50 km Strecke plus mindestens 20 % Reserve vorsehen Guter Einsatzbereich, wenn Topografie und Wind berücksichtigt werden
Lange Rundtour 60–80 km Unterstützung bewusst dosieren und Ladeoption prüfen Möglich, aber nicht unter allen Bedingungen verlässlich
Tagestour über 80 km 80 km und mehr Route, Höhenmeter, Temperatur und Notausstieg detailliert planen Die 120-km-Angabe nicht als Rückkehrgarantie verwenden

Eine einfache Regel aus der deutschen Markenberatung lautet: übliche Streckendistanz plus 20 Prozent. Im Urlaub sind 25 bis 30 Prozent Reserve oft angenehmer, weil Umwege, Gegenwind und spontane Abstecher dazugehören. Bei kaltem Wetter, langen Steigungen oder sehr weichem Untergrund sollte die Reserve noch größer sein.

So holst du mehr aus einer Akkuladung

  • Auf flachen Abschnitten eine niedrigere Unterstützungsstufe nutzen.
  • Vor Steigungen rechtzeitig in einen leichteren mechanischen Gang wechseln.
  • Reifendruck innerhalb der Herstellerfreigabe an Untergrund und Last anpassen.
  • Unnötiges Gepäck nicht auf jede Tagestour mitnehmen.
  • Häufiges starkes Beschleunigen und Abbremsen vermeiden.
  • Bei Kälte den Akku erst kurz vor der Fahrt einsetzen.

Für wen ist das OneSport OT16-2 als Wohnmobil-E-Bike sinnvoll?

Das OT16-2 passt eher, wenn du …

  • eine ebenerdige oder über Rampe erreichbare Heckgarage hast,
  • 20-Zoll-Kompaktheit mit breiten Reifen kombinieren möchtest,
  • häufig 20–60 km lange Ausflüge ab Campingplatz planst,
  • einen herausnehmbaren 816-Wh-Akku schätzt,
  • auf Asphalt, Kopfsteinpflaster und festen Wegen unterwegs bist,
  • ausreichende Fahrzeug-, Achs- und Trägerreserve nachweisen kannst.

Wähle eher ein leichteres Modell, wenn du …

  • das E-Bike regelmäßig über Treppen oder eine hohe Ladekante heben musst,
  • zwei Räder auf einem Träger mit rund 60 kg Gesamttraglast transportierst,
  • nur sehr wenig freie Hinterachslast hast,
  • ein möglichst kleines Gepäckstück für Bahn und Bus brauchst,
  • überwiegend kurze Stadtwege fährst und keinen großen Akku benötigst,
  • ein veröffentlichtes, millimetergenaues Faltmaß vor dem Kauf brauchst.

OT16-2 Ausstattung auf einen Blick

Merkmal Veröffentlichte Angabe Bedeutung fürs Wohnmobil
Motor Ananda Hinterradmotor, 250 W, 40 Nm Für Stadt, Alltagswege und moderate Steigungen positioniert
Akku 48 V, 17 Ah, herausnehmbar 816 Wh; zum Laden und geschützten Transport entnehmbar
Reichweite Bis zu 120 km Günstiger Maximalwert; keine garantierte Urlaubsreichweite
Reifen 20 × 3,0 Zoll Kompakt und komfortorientiert; breite Trägerschienen erforderlich
Gewicht 29,7 kg netto; 36,5 kg komplett Zuladung, Hebehöhe und Trägerlimit vor dem Kauf prüfen
Zulässiges Gesamtgewicht 150 kg einschließlich Fahrrad Rechnerisch bleiben bei 29,7 kg Radgewicht etwa 120,3 kg für Fahrer und Zuladung; Zubehör kann die Reserve weiter reduzieren
Schaltung und Bremsen Shimano 1×7; mechanische Scheibenbremsen mit Motorabschaltung Alltagstaugliche Basisausstattung, die vor längeren Reisen geprüft und eingestellt werden sollte
Schutzart IPX5 Kein Grund für ungeschützte Dauerlagerung oder Hochdruckreinigung

Angaben laut XVELO- und OneSport-Produktseiten, geprüft am 27. August 2026. Produktionschargen und Versionen können abweichen; die Auftragsbestätigung ist maßgeblich.

Wenn dir 29,7 kg für dein Trägersystem zu viel sind, vergleiche vor der Entscheidung auch leichtere und kompaktere E-Falträder. Weitere Modelle derselben Marke findest du in der OneSport E-Bike Übersicht.

Wichtig für Deutschland: Die genaue OT16-2-Konfiguration vor dem Kauf prüfen

In Deutschland gilt ein Fahrrad mit elektrischer Tretunterstützung grundsätzlich dann als Pedelec, wenn der Motor höchstens 0,25 kW Nenndauerleistung hat, die Unterstützung beim Aussetzen des Tretens endet und sie mit zunehmender Geschwindigkeit spätestens vor 25 km/h ausläuft. Eine reine Anfahr- oder Schiebehilfe ist bis 6 km/h möglich.

Die aktuelle XVELO-Seite führt das OT16-2 mit 250 W und 25 km/h, nennt in der Spezifikation aber auch einen Half-Twist-Throttle. Aus der Bezeichnung allein geht nicht hervor, ob dieser Drehgriff nur als zulässige Anfahrhilfe bis 6 km/h arbeitet oder das Rad ohne Pedalieren schneller antreiben kann. Deshalb reicht die Aussage „250 W und 25 km/h“ für eine abschließende rechtliche Einordnung nicht aus.

Akku im Wohnmobil transportieren, laden und lagern

Der herausnehmbare Akku ist auf Reisen ein echter Vorteil: Du kannst ihn beim Außentransport des Fahrrads geschützt im Fahrzeug verstauen und am Stellplatz unabhängig vom Rad laden. ADAC und DEKRA empfehlen bei außen transportierten E-Bikes, einen entnehmbaren Akku abzunehmen und gegen Nässe, starke Vibrationen und Hitze zu schützen.

  • Akku im Fahrzeug so sichern, dass er weder rutscht noch von Gepäck getroffen wird.
  • Nicht über längere Zeit in direkter Sonne oder einem stark aufgeheizten Fahrzeug liegen lassen.
  • Nur das zugehörige Original-Ladegerät verwenden.
  • Trocken, gut belüftet und entfernt von leicht brennbaren Materialien laden.
  • Einen gestürzten, verformten oder ungewöhnlich heißen Akku nicht weiterverwenden; fachlich prüfen lassen.
  • Für längere Standzeiten den Ladezustand nach Herstelleranleitung kontrollieren und Tiefentladung vermeiden.

Ob dein Wechselrichter und die Bordelektrik das Ladegerät sicher versorgen können, hängt von deren Dauerleistung, Verkabelung und Absicherung ab. Maßgeblich sind die Eingangsleistung auf dem Original-Ladegerät und die Freigaben des Wohnmobilherstellers—nicht nur die 816 Wh des Akkus.

Checkliste: Vor dem ersten Urlaub mit dem OT16-2

  • Faltmaß und tatsächliches Liefergewicht schriftlich bestätigen.
  • Wohnmobil reisefertig sowie achsweise wiegen.
  • Garagenboden oder Träger auf Gesamt- und Einzelschienenlast prüfen.
  • Kompatibilität der Schienen mit 3,0-Zoll-Reifen klären.
  • Akku, Display, Taschen und lose Anbauteile für den Transport sichern.
  • Rahmenfaltung und Verriegelung nach Anleitung üben.
  • Reifen, Bremsen, Schaltung und alle Montagepunkte kontrollieren.
  • Eine kurze Testfahrt mit Bremsprobe vor der Reise durchführen.
  • Deutschland-Konfiguration und Funktion des Drehgriffs bestätigen.
  • Original-Ladegerät, Schlüssel und Herstellerunterlagen einpacken.
  • Erste Route mit mindestens 20–30 % Akkureserve planen.
  • Rahmennummer, Kaufbeleg und Fotos separat speichern.

Häufige Fragen zum E-Faltrad fürs Wohnmobil

Welche Radgröße ist für ein E-Faltrad im Wohnmobil am besten?

Für viele Reisende sind 20 Zoll der beste Kompromiss aus Packmaß, Fahrstabilität und Komfort. 16 Zoll können kompakter sein, während 24- oder 26-Zoll-Räder ruhiger rollen, aber mehr Stauraum beanspruchen. Das konkrete Faltmaß bleibt wichtiger als die Laufradgröße allein.

Ist das OneSport OT16-2 mit 29,7 kg leicht genug fürs Wohnmobil?

Für eine ebenerdige Heckgarage oder eine Rampe kann das Gewicht praktikabel sein. Für häufiges Heben auf einen hohen Träger ist es schwer. Zwei Räder wiegen netto bereits 59,4 kg; Zubehör und Träger kommen hinzu. Prüfe deshalb immer die tatsächliche Fahrzeug-, Achs- und Trägerreserve.

Wie viel Reichweite bietet der 48-V-/17-Ah-Akku?

Der Akku hat rechnerisch 816 Wh; veröffentlicht werden bis zu 120 km. Für unbekannte gemischte Urlaubsrouten ist eine anfängliche Planung von ungefähr 50 bis 80 km vorsichtiger. Das ist eine Rechenorientierung, kein gemessener oder garantierter OT16-2-Wert.

Reichen 20-Zoll-Räder für längere Touren?

Ja, wenn Geometrie, Sitzposition und Reifendruck passen. Die 20 × 3,0-Zoll-Reifen des OT16-2 bieten mehr Luftvolumen als schmale Faltradreifen. Gegenüber großen Trekkingrädern bleibt das Überrollverhalten auf starken Unebenheiten dennoch kompakter und direkter.

Passt das OT16-2 auf jeden Wohnmobil-Fahrradträger?

Nein. Neben der Gesamttraglast müssen die zulässige Last pro Schiene, Reifenbreite, Radstand, Haltearme und die Freigabe des Trägers passen. Besonders die 3,0 Zoll breiten Reifen und das veröffentlichte Gewicht verlangen eine genaue Prüfung.

Sollte der Akku während der Wohnmobilfahrt ausgebaut werden?

Beim Außentransport empfehlen Fachorganisationen, einen herausnehmbaren Akku abzunehmen und geschützt im Fahrzeug zu sichern. Das senkt das Gewicht am Träger und schützt den Akku vor Nässe, Vibrationen und direkter Sonneneinstrahlung.

Ist das OneSport OT16-2 in Deutschland straßenzulässig?

Das hängt von der tatsächlich gelieferten Konfiguration ab. Die Seite nennt 250 W, 25 km/h und zugleich einen Half-Twist-Throttle. Lass dir vor dem Kauf bestätigen, ob dieser ohne Pedalieren ausschließlich bis 6 km/h arbeitet. Die Version OT16 PRO wird als Variante ohne Fahrgasgriff angeboten.

Wie viel Zuladung bleibt beim OT16-2 für Fahrer und Gepäck?

OneSport nennt 150 kg zulässiges Gesamtgewicht einschließlich Fahrrad. Zieht man 29,7 kg Nettogewicht ab, bleiben rechnerisch ungefähr 120,3 kg für Fahrer und Zuladung. Maßgeblich sind aber das tatsächliche Radgewicht mit montiertem Zubehör und die Herstellerunterlagen der gelieferten Version.

Quellen und redaktionelle Einordnung

Wir nennen 120 km ausschließlich als veröffentlichtes Maximum. Die Szenarien mit 7, 10, 13 und 16 Wh/km dienen dazu, die 816 Wh nachvollziehbar in Tourenreichweiten zu übersetzen. Für belastbare Praxisergebnisse müsste XVELO künftig Route, Höhenmeter, Fahrer- und Gepäckgewicht, Temperatur, Reifendruck und Unterstützungsstufe eines eigenen Tests offenlegen.

Passt das OT16-2 zu deinem Wohnmobil?

Wenn Stauraum, Gewicht und Trägerfreigabe geklärt sind, vergleiche die aktuelle OT16-2- und OT16-PRO-Konfiguration, den Lieferumfang und die Unterlagen für Deutschland.

OT16-2 und passende EU-Konfiguration vergleichen

Retour au blog